POS und Bodybuilder: Wo Performance-Produkte wirklich verkauft werden
Veröffentlicht am Freitag, 20. Februar 2026

Wo entstehen Touchpoints für Bodybuilder wirklich
Bodybuilder sind keine klassischen Spontankäufer. Sie sind leistungsorientiert, diszipliniert und hochinformiert. Ihre Kaufentscheidungen entstehen dort, wo Training, Community und Performance aufeinandertreffen. Genau deshalb unterscheiden sich POS-Strategien im Fitnessumfeld deutlich vom klassischen Lebensmitteleinzelhandel.
Der wichtigste Touchpoint ist das Fitnessstudio selbst. Hier befinden sich Supplement-Shops im Eingangsbereich, Thekenflächen neben dem Check-in oder kleine Verkaufszonen direkt im Trainingsbereich. Wer nach einem intensiven Workout vor dem Spiegel steht, ist empfänglich für Produkte, die Regeneration, Muskelaufbau oder Leistungssteigerung versprechen.
Wo Displays im Fitnessumfeld stehen
Displays im Bodybuilding-Segment stehen meist an drei strategisch entscheidenden Punkten. Erstens im Eingangsbereich des Studios, wo Mitglieder beim Betreten oder Verlassen automatisch vorbeigehen. Zweitens direkt an der Theke oder im Gastrobereich, wo Shakes und Riegel verkauft werden. Drittens in separaten Supplement-Ecken, die wie Mini-Shops im Studio wirken.
Darüber hinaus gewinnen Sportfachgeschäfte und spezialisierte Supplement-Stores an Bedeutung. Auch dort werden Zweitplatzierungen eingesetzt, etwa neben Proteinpulvern oder im Kassenbereich für impulsstarke Kleinprodukte.
Was sich in diesen Aufstellern befindet
Die Inhalte sind klar performancegetrieben. Proteinpulver in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Pre-Workout-Booster, Creatin, BCAAs, Aminosäuren, Kollagen-Drinks oder High-Protein-Snacks dominieren das Sortiment. Kleinere Displays enthalten häufig Probiergrößen oder Ready-to-Drink-Produkte, die unmittelbar konsumiert werden können.
Gerade Probierimpulse sind entscheidend. Ein Bodybuilder probiert ein neues Produkt, wenn er sich davon messbaren Nutzen verspricht. Deshalb funktionieren Displays besonders gut, wenn sie klare Benefits kommunizieren: mehr Pump, schnellere Regeneration, weniger Muskelkater oder definiertere Form.
Wer sind die Kunden hinter diesen Displays
Die Zielgruppe reicht vom ambitionierten Hobbysportler bis zum wettkampforientierten Athleten. Sie ist überwiegend zwischen 18 und 40 Jahre alt, digital vernetzt und stark von Social Media geprägt. Influencer-Empfehlungen werden direkt im Studio überprüft und getestet.
Bodybuilder sind markenaffin, aber nicht blind loyal. Sie vergleichen Nährwerte, Inhaltsstoffe und Preis-Leistungs-Verhältnisse. Gleichzeitig reagieren sie stark auf visuelle Codes wie Schwarz, Metalloptik, kräftige Farben, klare Typografie und eine aggressive Performance-Ansprache.
Wie POS im Bodybuilding anders funktioniert
Während im Supermarkt häufig Preisaktionen dominieren, geht es im Fitnessumfeld um Leistungsversprechen. Displays müssen stark wirken, aber nicht billig. Eine hochwertige Ellipsensäule oder ein markanter Bodenaufsteller vermittelt Status.
Besonders effektiv sind Aufsteller, die mit Trainingsphasen korrespondieren. POS-Maßnahmen sollten diese Zyklen strategisch begleiten.
Fazit
Bodybuilder kaufen bewusst, leistungsorientiert und emotional zugleich. Erfolgreiche POS-Strategien kombinieren funktionale Argumente mit einer starken visuellen Inszenierung. Displays im Fitnessumfeld müssen Leistungsversprechen sichtbar machen.
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